Amazon „Fire TV Stick 4K“ passt Framerate automatisch an Inhalte an

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Der Fire TV Stick 4K passt die Bildwiederholungsrate an die Framerates der Inhalte an
Der Fire TV Stick 4K passt die Bildwiederholungsrate an die Framerates der Inhalte an

Amazons überraschender Neuzugang, der „Fire TV Stick 4K“ sollt laut aftvnews.com über eine automatische Framerate-Matching-Funktion verfügen. Damit werden Videoinhalte in ihrer vorliegenden Bildwiederholungsrate (24p, 25p, 50p, 60p) dargestellt.


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Auf der Prime Video Plattform werden Inhalte mit unterschiedlichen Bildwiederholungsraten angeboten. (Kennt ihr schon unsere Prime Video Übersicht?). Einigen Playern ist es komplett egal ob Inhalte mit 24p, 30p oder 60p vorliegen und gleichen die Videos mittels Zwischenbildberechnung auf einen Wert an. Das führt unter anderem zu unerwünschten Bildrucklern und kann zudem den visuellen Look zerstören. Vielen wird der „Soap-Opera-Effekt“ sicherlich ein Begriff sein. Wer sich einen Fire TV Stick 4K bestellt hat, muss sich mit diesen Problemen nicht herumschlagen. In den Bildeinstellungen kann ein „Original Frame Rate Matching“ aktivieren werden, damit Videos in ihrer nativen Framerate wiedergegeben werden. Bislang war diese Anpassung innerhalb der Fire TV-Familie dem „Das neue Fire TV 4K“ vorbehalten gewesen. Die 3. Generation des HDMI-Dongles wird übrigens vom Fire TV Stick 4K abgelöst.

Der „was will man mehr“-Player

Auch wenn das Feature nicht gerade weltbewegend klingt, ist es für Video-Enthusiasten fast unerlässlich. Die Frage nach der 24p-Unterstützung schlägt immer irgendwann in den Foren bekannter Video- und Streamingplayer auf. Amazon setzt große Hoffnungen auf seine neuen Fire TV und Echo-Geräte, die alle ab dem 14. November 2018 verfügbar sind. Der „Fire TV Stick 4K“ scheint laut Spezifikationen ein wirklicher „was will man mehr“-Player zu werden. 4K Videos werden mit bis zu 60Hz und High Dynamic Range (HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision) innerhalb des REC.2020 Farbraums unterstützt. 3D-Sound kommt in Form von Dolby Atmos. Die performante Hardware (Quad-Core 1.7 GHz) treibt beliebte Streaming Apps wie Prime Video, Netflix, Waipu.tv oder DAZN an.

Sobald der Stick zur Verfügung steht, werden wir den Neuzugang einem ausführlichen Test unterziehen. Bis dahin heißt es aber noch bis zum 14. November warten. Der Streaming-Player kann ab sofort für 59.99 Euro vorbestellt werden.

Fire TV Stick 4K mit der neuen Alexa-Sprachfernbedienung

Preis: EUR 59,99

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1 Neu & Gebraucht erhältlich ab EUR 59,99

Amazon „Fire TV Stick 4K“ passt Framerate automatisch an Inhalte an
3.3 (65%) 4 Bewertung[en]

5 KOMMENTARE

  1. @Dominic:
    Das aktuelle FireTV 4K kann das doch auch schon und das funktioniert bei mir wunderbar. Entsprechend macht das dann auch ein installiertes Kodi und die Netflix App.

    @Zischrot:
    Das stimmt so nicht. Die von Dir beschriebenen Funktionen kann ein aktuelles AppleTV 4K auch. Inhalte von Netflix und Amazon werden über die Apple TV Apps mit Dolby Atmos wiedergegeben inkl 4K und Framerateswitching. Installiert man dann noch Infuse kann man auch eigene Inhalte in 4K und mit Framerateswitching wiedergeben, leider aber ohne Dolby-Atmos.

    LG Michael

  2. Ich bin da auch vorsichtig. Als die dritte Generation des Fire-TV das Update bekommen hat, das anscheinend auch das Framerate-Switching enthielt, war die Box plötzlich nicht mehr mit meinem LG-Fernseher kompatibel, egal ob dieses Feature aktiviert war oder nicht. Ich habe mir diesen neuen Stick zwar vorbestellt, aber eigentlich nur, weil Rückgabe und Umtausch meiner Erfahrung nach bei Amazon absolut problemlos funktionieren.

  3. Auch wenn der Stick das Feature kann ist leider noch nicht gesagt, dass das auch die ganzen Apps unterstützen. Das ist das größte Problem bei solchen Geräten, siehe z.B. auch den ATV (der wirklich fast perfekt sein könnte). Wenn man da Probleme hat, dann steht man auch schnell zwischen den Stühlen und nix passiert, da beide Hersteller sich den schwarzen Peter gegenseitig zuschieben. …oder aber ein Hersteller blockiert eine Funktion bewusst, um sein eigenes Produkt zu pushen, siehe z.B. das seit fast einem Jahr bestehende 5.1/Stereo-Problem der Amazon-App auf dem ATV. Kann mir keiner sagen, dass Ama das nicht bewusst so steuert. Daher bin ich vorsichtig und will das Teil erst mal live getestet sehen, bevor ich zuschlage.

    Daher glaube ich so langsam auch, dass der was will man mehr Player eher der eigene TV werden wird/ist. Den 2018er LGs z.B. kann was die Apps der großen 3 angeht keiner das Wasser reichen:

    Netflix funktioniert mit Atmos (per eARC) und DV, mit Framerateswitching
    Amazon Prime funktioniert mit Atmos (per eARC) und DV, mit Framerateswitching
    Youtube funktioniert in 4K und HDR

    Dies funktioniert so auf keinem reinen Streaming-Player (andere TVs ausgenommen, da ich die Situation nicht auf allen kenne). Das die unkomprimierten Kerne TrueHD und DTS HD MA nicht unterstützt werden ist für Streaming auch (derzeit noch) irrelevant, da noch keinerlei Material in dieser Richtung vorhanden ist.

    Man sollte daher noch nicht zu früh Jubeln über diesen Stick. Ich persönlich gehe z.B. fest davon aus, dass irgend ein gravierender „Bug“ oder eine bestimmte Funktion in den Apps der großen 3 nicht funktionieren wird oder Probleme macht, die dann auch „seltsamerweise“ lange Zeit nicht gelöst werden kann.

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